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So gesehen - Augen und Schwangerschaft

 

 

Jede sechste werdende Mutter ist während der Schwangerschaft von Augenproblemen betroffen. Die meisten Beschwerden sind harmlos und bilden sich nach der Schwangerschaft von selbst zurück.

 

Viele Schwangere bekommen bräunliche Flecken um die Augen herum, die zum Nasenrücken auslaufen. Diese Pigmenteinlagerungen, fachlich auch Chloasma oder Schwangerschaftsmaske genannt, sind harmlos und verschwinden nach der Schwangerschaft von selbst. Seltener kommt es zu leichten Einblutungen unter die Bindehaut. Diese sehen zwar beängstigend aus, beeinträchtigen das Sehvermögen jedoch nicht. Die Bindehauteinblutung, medizinisch Hyposphagma, tritt bei etwa 10 % aller Schwangeren auf. Blutdruckkontrollen werden empfohlen, weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich.

 

Eine reduzierte Tränenproduktion während der Schwangerschaft wird von Patientinnen als belastend und störend empfunden. Die Bindehaut ist oft gerötet, die Augen sehen "glasig" aus und jucken. Beim Lidschlag fühlt es sich an, als seien Fremdkörper im Auge. Durch die hormonelle Veränderung kommt es zu einer Instabilität des Tränenfilms und zu einer verminderten Produktion der wässrigen Phase in der Tränendrüse. Zusätzlich tritt bei trockenenen Augen oft eine Lidrandentzündung auf. Dabei sind die Drüsen im Bereich der Lidränder verstopft, die den Fettanteil der Tränenflüssigkeit produzieren – die Augen trocknen dann noch schneller aus. In der kalten Jahreszeit verstärken trockene Heizungsluft, eine geringe Luftfeuchtigkeit und langes Arbeiten am Computer häufig die Symptome.

 

Mit künstlicher Tränenflüssigkeit in Tropfen- oder Gelform kann Abhilfe geschaffen werden. Diese reinen Tränenersatzmittel sind sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit für die Patientin und das Baby völlig unbedenklich. Manchmal kann schon helfen, immer wieder bewusst zu blinzeln und gelegentlich zu gähnen.

 

Auf Kontaktlinsen sollte gerade bei Augenreizungen immer verzichtet werden. Viele Patientinnen berichten über eine Kontaktlinsenunverträglichkeit aufgrund des verminderten Tränenfilms. Diese Beschwerden klingen im Normalfall nach der Geburt ab. Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge und sorgen Sie für frische Luft und ausreichende Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen. Beim Autofahren sollte die Luftzirkulation gering gehalten werden.

 

Manche Frauen klagen vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel auch über eine Veränderung der Sehschärfe. Kurzsichtige beobachten eine Zunahme der Fehlsichtigkeit um bis zu 1,5 Dioptrien. Weitsichtige haben zunehmende Probleme beim Lesen. Die Anschaffung einer (neuen) Brille lohnt sich aber nicht, denn nach der Geburt reguliert sich die Sehschärfe in der Regel wieder.

 

Aus diesem Grund sollten Schwangere sich auch nicht die Augen lasern lassen – frühestens ein Jahr nach der Geburt oder nach dem Abstillen ist die Brillenstärke wieder ausreichend stabil dafür.

 

Wenn sie während der Schwangerschaft spontan eine deutlich wechselnde Sehschärfe, Flimmern oder Schatten vor den Augen oder gar einen kompletten Sehverlust an sich wahrnehmen, sollten Frauen unmittelbar einen Augenarzt aufsuchen. Mögliche Ursachen der Sichtveränderung können eine Schwangerschaftsdiabetes oder eine gefährliche Schwangerschaftsvergiftung, die sogenannte Präeklampsie sein. In diesen seltenen Fällen könnte die Wahl des Geburtszeitpunktes und des Geburtsmodus beeinflusst sein.

 

 

 

 

 

 

 

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