Altersbedingte Makulade­generation.

Erhalt des scharfen Sehens

AMD

Wir betreuen unsere AMD-Patienten ganzheitlich und langfristig. Der Erhalt einer guten Sehqualität steht für uns im Vordergrund. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen, spätestens ab dem 60. Lebensjahr, sind zur Prävention besonders wichtig.

Netzhaut und Makula

Die AMD ist eine Netzhauterkrankung, die innerhalb weniger Monate zu einer deutlichen Sehschwäche bis hin zur Erblindung führen kann – in Industrienationen ist die Erkrankung sogar die häufigste Erblindungsursache.

Im Verlauf der natürlichen Alterung können veränderte Stoffwechselprozesse zu Kalkablagerungen im Bereich der Makula in der Netzhaut führen und diese nachhaltig schädigen.

Altersbedingte Netzhautschäden

Entstehung und Behandlung der AMD

Die Altersbedingte Makuladegeneration ist nicht heilbar. Moderne Injektionstherapien können jedoch das Fortschreiten der Krankheit erheblich verlangsamen und so die Sicht erhalten.

FAQ.

Hier finden Sie gezielte Informationen zu häufig gestellten Fragen rund um die AMD.
Was sind die Risikofaktoren für eine AMD?

Wie der Name schon sagt, ist die Altersbedingte Makuladegeneration eine Krankheit, die in der Regel erst im Alter auftritt. Ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko, an der AMD zu erkranken. Wissenschaftler gehen davon aus, dass praktisch jeder Mensch, wenn er nur alt genug wird, an einer AMD erkrankt.

Je nachdem, wie stark ein Mensch den Risikofaktoren ausgesetzt und wie hoch die erbliche Vorbelastung ist, tritt eine AMD früher oder später auf..
Die Hauptrisikofaktoren sind starke Sonneneinstrahlung, hoher Alkoholkonsum und vitaminarme Ernährung.
 

Wie kann die AMD therapiert werden?

Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch den Augenarzt und einer frühen Diagnose der Krankheit kann das Fortschreiten der Altersbedingten Makuladegeneration erheblich gemildert und verlangsamt werden. Deshalb sind regelmäßige Augenarztbesuche ab dem 60. Lebensjahr besonders wichtig. Wird eine AMD diagnostiziert, können verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen, die unter lokaler Betäubung ins Auge gespritzt werden und das Fortschreiten der AMD zumindest aufhalten können. Auch eine Therapie mit hochdosierten Vitaminen und Provitaminen zeigt gute Resultate.

Welcher Unterschied besteht zwischen einer trockenen und einer feuchten AMD?

Eine AMD zeichnet sich durch eine zunehmende Ablagerungsdichte von Verkalkungen auf der Netzhaut aus. In einem fortgeschrittenen Stadium werden bestimmte Zellen der Netzhaut durch diese Ablagerungen nachhaltig zerstört.

Die trockene AMD hat einen schleichenden Verlauf und kann bis heute nicht wirksam behandelt bzw. gestoppt werden.

Die feuchte AMD ist die seltenere und aggressivere Form der Erkrankung. Sie zeichnet sich durch Flüssigkeitseinlagerungen in oder unter der Netzhaut aus, die diese verformen und schädigen.

Wird die feuchte AMD frühzeitig diagnostiziert, so kann sie seit einigen Jahren gut therapiert werden. Dabei wird ein sogenannter VEGF-Hemmer ins Auge injiziert. Durch diese Therapie ist die Erblindungshäufigkeit durch eine feuchte AMD in den Industrieländern um circa 70 Prozent im Vergleich zu 2005 zurückgegangen.

Was ist Makuladegeneration?

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Netzhautmitte, der sogenannten Makula. Dieser Bereich ist für das scharfe Sehen und das Erkennen von Details verantwortlich – etwa beim Lesen, Erkennen von Gesichtern oder Arbeiten am Computer.
Wenn sich die Makula krankheitsbedingt verändert, wird die Mitte des Sehens unscharf oder verzerrt, während das äußere Gesichtsfeld oft lange stabil bleibt. Es handelt sich also nicht um eine komplette Erblindung, sondern um einen schrittweisen Verlust des zentralen Sehens.

Welche Symptome treten bei AMD auf?

Die ersten Veränderungen sind nicht schmerzhaft und verursachen keine Sehstörungen. Häufig ist zunächst nur ein Auge betroffen und das gesunde Auge gleicht den Sehverlust des erkrankten Auges über einen längeren Zeitraum aus.

Erste Anzeichen für die Erkrankung zeigen sich bei den meisten Patienten, wenn Probleme beim Lesen unter schlechten Lichtverhältnissen auftreten oder die Augen längere Zeit benötigen, um sich von hellen auf dunkle Lichtverhältnisse umzustellen.

Schreitet die AMD fort, nehmen viele Betroffene Linien plötzlich krumm oder gebogen wahr. In einem noch späteren Stadium werden Objekte im zentralen Blickfeld unscharf oder gar nicht mehr wahrgenommen. Zudem scheinen die Farben weniger intensiv und kontrastarm, oder in der Mitte des Blickfeldes taucht ein dunkler Fleck auf, der sich stetig vergrößert.

Kann AMD geheilt werden?

Die trockene AMD kann derzeit nicht geheilt werden. Dennoch gibt es Möglichkeiten, das Fortschreiten zu verlangsamen – z. B. durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder eine Anpassung des Lebensstils.
Die feuchte AMD hingegen kann heute sehr effektiv behandelt werden. Durch Injektionen von VEGF-Hemmern direkt ins Auge (IVOM) lässt sich das Wachstum krankhafter Gefäße stoppen. Bei vielen Patienten kann das Sehvermögen stabilisiert, teilweise sogar verbessert werden. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Ergebnisse.

Wer ist besonders gefährdet?

Das Risiko für AMD steigt deutlich mit zunehmendem Alter, vor allem ab etwa 55 Jahren. Weitere Risikofaktoren sind:

Rauchen (zählt zu den stärksten Auslösern)

Genetische Veranlagung – wenn AMD in der Familie vorkommt

Ungesunde Ernährung, insbesondere Mangel an Antioxidantien

Starke UV-Belastung ohne Augenschutz

Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen

Wer zu einer dieser Gruppen gehört, sollte regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.

Wie wird AMD diagnostiziert?

Die Diagnose stützt sich auf mehrere moderne Untersuchungen:

OCT (Optische Kohärenztomographie): ein hochauflösendes Verfahren, das die Netzhaut Schicht für Schicht sichtbar macht.

Amsler-Test: ein einfaches Gitterdiagramm, bei dem Verzerrungen oder Ausfälle sichtbar werden.

Fluoreszenzangiographie: zeigt, ob krankhafte Gefäße wachsen oder Flüssigkeit austritt.

Diese Methoden ermöglichen es, AMD oft schon sehr früh zu erkennen – bevor es zu einem deutlichen Sehverlust kommt.

Was kann ich zur Vorbeugung tun?

Es gibt mehrere gut untersuchte Maßnahmen, mit denen Sie Ihr AMD-Risiko positiv beeinflussen können:

Rauchverzicht: der wichtigste Faktor, um die Krankheit zu verhindern oder zu verlangsamen.

Gesunde Ernährung: viel grünes Blattgemüse, Beeren, Gemüse, Fisch – reich an Lutein, Zeaxanthin und Omega-3-Fettsäuren.

UV-Schutz: hochwertige Sonnenbrille tragen, besonders bei grellem Licht.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere ab 55 Jahren oder bei familiärer Vorbelastung.

Nahrungsergänzungsmittel (AREDS2-Formulierung) können bei bestimmten Formen der trockenen AMD helfen, das Fortschreiten zu verlangsamen – allerdings nur nach ärztlicher Empfehlung.

Führt AMD zur Erblindung?

Eine vollständige Erblindung ist bei AMD sehr selten. Die Erkrankung betrifft in erster Linie das zentrale Sehen – das Lesen, Erkennen von Gesichtern und Arbeiten mit feinen Details wird schwieriger. Das periphere Sehen bleibt jedoch fast immer erhalten, sodass sich Patienten weiterhin selbstständig orientieren können.
Durch moderne Therapien lässt sich der Verlauf der feuchten AMD heute sehr gut kontrollieren. Viele Betroffene können mit regelmäßiger Behandlung über Jahre ein stabiles Sehvermögen erhalten.

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