Wissenschaft Augenheilkunde

Blindheit weltweit

 

 

Eine der häufigsten Ursachen für Erblindung ist der Graue Star. Eine kurze Operation, bei der die getrübte Linse ersetzt wird, gibt dem Erkrankten das Augenlicht wieder. Da in der Dritten Welt aber die finanziellen Mittel für Operationen fehlen, erblinden viele Betroffene. Eine weitere Erkrankung ist die Trachominfektion. Diese Krankheit wird durch Fliegen übertragen. Erst zehn bis zwanzig Jahre nach Ausbruch der Krankheit bilden sich am Augenlid Narben, durch die die Wimpern einwärts wachsen und auf der Hornhaut scheuern. Das führt schlussendlich zur Erblindung. Im Anfangsstadium kann diese Krankheit gut durch regelmäßiges Gesichtwaschen und Augensalbe behandelt werden. Bei Fortschreiten der Vernarbung kann eine Lidoperation eine Erblindung verhindern. Der häufigste Grund für eine Erblindung im Kindesalter in Entwicklungsländern ist der Mangel an Vitamin A. Die Hornhaut wird durch den unzureichenden Vitaminhaushalt erweicht und getrübt. Diese Form der Erblindung ist nicht behandelbar. Nur eine ausreichende Vorsorge mit Vitaminpräparaten kann vorbeugen. Die Blindheit weltweit könnte zu 75 % verhindert werden. Denn schon durch einfache Mittel und Medikamente sind viele Krankheiten vermeidbar. Eine kleine Spende kann helfen, dass weniger Menschen erblinden.

Ansprechpartner finden Sie unter:

www.aerzte-ohne-grenzen.de

www.cbm.de