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Impfen – Was passiert da eigentlich?

Bild von Impfen – Was passiert da eigentlich?

Die Pocken waren früher in Europa und Asien weit verbreitet. Die Sterblichkeit betrug schätzungsweise 15 Prozent. Wie bei anderen Kinderkrankheiten schützte eine überstandene Krankheit vor einer zweiten Erkrankung. In asiatischen Ländern war es schon vor Jahrhunderten üblich, nicht erkrankten Personen das Sekret aus den Pocken von infizierten Personen zu verabreichen, worauf sie meistens vergleichsweise leicht erkrankten und für ihr weiteres Leben vor den Pocken geschützt waren.

 

Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte der englische Arzt Edward Jenner die erste standardisierte, aus einer bei Kühen vorkommenden milderen Pockenvariante gewonnene Pockenimpfung.

 

Nachdem 1870/71 eine Pockenepidemie in Deutschland 125 000 Todesopfer gefordert hatte, wurde 1874 ein Gesetz erlassen, das Impfungen bei Kindern sowohl im ersten als auch im zwölften Lebensjahr verpflichtend vorschrieb. Bei Nichtbefolgung drohten Geld- und Haftstrafen. Durch jahrzehntelanges weltweites Impfen gegen das Pockenvirus konnte die WHO 1979 die Welt für pockenfrei erklären.

 

So viel zur Impfgeschichte. Moderne Impfungen funktionieren nach zwei Prinzipien: dem Lebend- und dem Totimpfen. Grundsätzlich wird bei jeder Impfung die körpereigene Abwehr imitiert, indem das Immunsystem Abwehrstoffe gegen die geimpften abgeschwächten Krankheitserreger bildet. Wenn es anschließend zu einem Kontakt mit dem echten Krankheitserreger kommt, kann der Körper schneller eine Abwehr-”Antwort” geben.

 

Bei Totimpfungen werden, wie der Name schon sagt, abgetötete Krankheitserreger verabreicht, die sich nicht mehr vermehren können.

 

Bei der Gabe von lebenden Erregern spricht man von Lebendimpfstoffen. Sie sind jedoch in ihrer Wirkung abgeschwächt, sodass die Erkrankung selbst nicht ausgelöst wird. Bei beiden Varianten wird künstlich eine abgeschwächte Form der Krankheit erzeugt, um das Immunsystem zur Bekämpfung und zur Bildung von Antikörpern anzuregen. Abgeschwächte Lebendimpfstoffe werden etwa bei der Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpockenimpfung eingesetzt. Totimpfstoffe werden bei der Impfung gegen Grippe (Influenza), Keuchhusten und Kinderlähmung verwendet. Bei der Impfung gegen Haemophilus influenzae B, Hepatitis B und die Erreger von Lungen- und Hirnhautentzündungen (Pneumokokken) sind nur einzelne Bestandteile des toten Erregers im Einsatz.

 

Relativ selten ist die sogenannte passive Immunisierung. Dabei werden keine abgeschwächten Krankheitserreger gespritzt, sondern Antikörper, die der Körper dann nicht mehr selbst produzieren muss. So ist es möglich, Infektionen unmittelbar zu behandeln, etwa wenn der Verdacht besteht, dass der Körper schon mit einem Erreger infiziert ist.

 

Bei mRNA-Impfstoffen – wie den bisher in Deutschland zugelassenen Sars-CoV-2-Impfstoffen – werden keine abgeschwächten oder toten Krankheitserreger benötigt, um im Körper eine Immunreaktion hervorzurufen. Bei dieser Impf-Form werden den Zellen Teile der Erbinformation des Virus geliefert, die in der sogenannten mRNA (messenger Ribonucleic Acid) gespeichert sind. Damit bekommen die Zellen die Information, die sie brauchen, um kleine Proteinteile des Virus, sogenannte Antigene, selbst herzustellen. Nachgebaut wird also nicht das gesamte Virus, sondern nur das für den Körper ungefährliche Protein.

 

Im Falle einer späteren Infektion mit dem „echten“ Virus ist der Körper vorbereitet und kann optimalerweise die Infektion besser abwehren, indem er das Virus an seiner Vermehrung hindern kann.

 

Das Erbgut wird durch mRNA-Impfstoffe nicht verändert – denn mRNA ist ein Botenmolekül, das nicht in die DNA einer Zelle eingebaut werden kann, da es gar nicht bis zum Zellkern vordringt. Die Impfproteine werden vom Körper abgebaut.

 

Seit einigen Jahren wird bereits an mRNA-Impfstoffen gegen zum Beispiel Grippe, Tollwut und das Zikavirus geforscht.

 

Je nach Impfstoff kann es bis zu einigen Wochen dauern, bis sich eine Immunität entwickelt. Manchmal sind auch mehrere Teilimpfungen nötig, um den Körper eine längere Zeit oder sogar dauerhaft unempfindlich gegen den Erreger zu machen.

 

Es gibt auch Krankheitserreger, die sich verändern, wie zum Beispiel die Erreger der echten Grippe (Influenza). In diesen Fällen können zum Beispiel jährliche Impfungen mit jeweils neuen Impfstoffen erforderlich sein, um geschützt zu bleiben.

 

 

 

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