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Hagelkorn und Gerstenkorn – Druck und Schmerz im Auge

Hagelkorn und Gerstenkorn sind Plagegeister, die nur mit einiger Geduld wieder vom Auge verschwinden.

Ein Hagelkorn, medizinisch Chalazion, ist eine etwa erbsengroße Schwellung im Augenlid. Meist liegt es an oder in der Nähe der oberen oder unteren Lidkante und vergrößert sich über mehrere Wochen.

Ein Hagelkorn entsteht, wenn die Gänge der Talgdrüsen am Augenlid verstopft sind und sich daraufhin ein Sekretstau bildet, also durch mechanischen Druck. In der Folge entwickelt sich ein fester, über einige Wochen wachsender Knoten. Im umliegenden Gewebe kann sich durch den Druck eine Entzündung bilden.

Bei den Talgdrüsen am Auge wird zwischen den Meibom-Drüsen und den Zeis-Drüsen unterschieden.

Die Meibom-Drüsen produzieren den Fettanteil (Talg) der Tränenflüssigkeit und sorgen dafür, dass der Tränenfilm länger auf der Augenoberfläche verbleibt. Die Zeis-Drüsen bilden den Talg im Bereich der Wimpernfollikel.

Ein Gerstenkorn, in der Fachsprache Hordeolum genannt, entsteht ebenfalls durch verstopfte Drüsen. Ursächlich sind aber Bakterien, die meist über das Reiben der Augen mit schmutzigen Händen zum Lidrand gelangen und dort in die Poren eindringen. Sie vermehren sich und es entstehen kleine Eiterknötchen.

Häufig sind Kinder von Gerstenkörnern betroffen, weil sie sich noch unwillkürlich ins Gesicht fassen. Regelmäßiges Händewaschen hilft, bakterielle Infektionen zu minimieren.

Hagelkörner treten häufiger bei Erwachsenen auf und klingen langsamer wieder ab. Eine verhältnismäßig große und mehrere Wochen andauernde Schwellung kann die Sehfähigkeit am betroffenen Auge akut beeinträchtigen und verursacht die typischen Schmerzen am Lidrand. Eine Abklärung und Diagnostik durch den Augenarzt ist deshalb immer sinnvoll. Leidet man wiederholt unter Hagelkörnern, muss an eine Zuckerkrankheit gedacht werden. Dies wird in der Regel vom Hausarzt abgeklärt.

Gerstenkörner verschwinden schneller als Hagelkörner, die schon mal mehrere Wochen am Lid verbleiben können, ehe der Körper den Abtransport des Sekretstaus bewältigt hat. Gerstenkörner schwellen über wenige Tage an, platzen dann auf und sorgen so für den Abfluss der Bakterien. Keinesfalls sollte man an dem Korn herumdrücken! Deshalb gilt: Hände und Finger weg vom Entzündungsherd.

Für die Behandlung des Gerstenkorns empfiehlt sich trockene Wärme. Dazu ist die Bestrahlung des entzündeten Auges mit einer Infrarotlampe meist ausreichend und wird als angenehm empfunden.

Eine tägliche sanfte Massage des Augenlids für wenige Minuten mit absolut sauberen Händen kann bei beiden Krankheitsbildern Linderung verschaffen und zum besseren Abbau des Sekretstaus beitragen. Hier sollte man allerdings nicht ohne vorherige ärztliche Konsultation vorgehen. Wenn nötig, kann der Augenarzt auch entzündungshemmende, meist kortisonhaltige Salben und Augentropfen verschreiben. Da sich der Augeninnendruck unter der Behandlung erhöhen kann, sollte er in deren Rahmen kontrolliert werden.

 

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