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Trauer, Wut und Freude – Warum weinen wir?

Bild von Trauer, Wut und Freude – Warum weinen wir?

Dabei sind wir die einzigen Lebewesen, die weinen – zumindest, wenn wir unsere Gefühlswelt als Grund heranziehen und nicht die Anstrengung beim Ablegen tausender Eier. Das treibt nämlich bisweilen den großen Wasserschildkröten die Tränen in die Augen.

 

 

 

Doch zurück zu den emotionalen Tränen: Warum wir weinen, ist eine Frage, die die Menschen schon seit Jahrtausenden beschäftigt. Eine eindeutige Antwort gibt es bis heute nicht. Wann der Mensch – evolutionär betrachtet – angefangen hat zu weinen, ist ebenfalls nicht klar.

 

 

 

Tränen benetzen unsere Augenoberfläche andauernd. Sie dienen der Reinigung und Befeuchtung der Schleimhaut. Physikalisch betrachtet steigt die Menge der Tränenflüssigkeit beim Weinen um das 400-Fache an. Emotionales Weinen übermannt uns regelrecht und wird von einer Reihe körperlicher Reaktionen begleitet. Häufig bringt das Weinen ein Schluchzen mit sich, bei dem die Atmung deutlich verändert abläuft. Das Herz schlägt schneller und man produziert mehr Schweiß. Dies alles sind Symptome von Stress.

 

 

 

Frauen weinen im Durchschnitt mehr als Männer. Das ist kein Klischee. Bei Kindern bis etwa zum zwölften Lebensjahr gibt es keine geschlechterspezifischen Unterschiede in der Häufigkeit des Weinens, was den Schluss nahelegt, dass das Weinen mit der Hormonproduktion verbunden ist.

 

Emotionale Tränen sind chemisch anders zusammengesetzt als die Tränen mit Reinigungs- und Schutzfunktion. Auch dies kann die These vom hormongesteuerten Weinen unterstützen.

 

 

 

Bei Babys ist das Weinen die einzige Möglichkeit der Kommunikation und der Äußerung ihrer Bedürfnisse. Tränen vergießen sie allerdings erst ab ungefähr sechs Wochen nach der Geburt, wenn die Tränendrüsen voll ausgebildet sind.

 

Auch bei Erwachsenen ist das Weinen vor allem im sozialen Kontext zu sehen, sogar wenn es im Verborgenen passiert. Es kommuniziert Verletzlichkeit und hilft nachweislich bei der Bewältigung von Konflikten.

 

 

 

Scham oder Akzeptanz gegenüber dem Weinen sind kulturell bedingt und erlernt. In manchen Gesellschaften ist es als schwächlich verpönt, in anderen wird es in Traditionen eingebunden. Weinrituale, zum Beispiel bei Beerdigungen, gibt es in verschiedenen Kulturen.

 

 

 

Vor allem Erwachsene kennen auch das Weinen aufgrund großer Freude oder Rührung. So oder so scheint das Weinen ein Ventil für die großen Gefühle zu sein – positive genauso wie negative, auch wenn es laut zahlreicher Studien nicht dafür zu sorgen scheint, dass Stresshormone in bemerkenswerter Menge ausgeschwemmt werden. Trotzdem fühlen wir uns nach dem Weinen häufig erleichtert.

 

 

 

Damit haben die emotionalen Tränen ihre Daseinsberechtigung im Grunde schon erhalten.

 

 

 

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