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VENI VIDI - Köln-Junkersdorf

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Wenn das Auge zuckt – Ursachen und Hilfe

 

 

Die oder der Betroffene nimmtes meist sehr viel ausgeprägter wahr,als es tatsächlich ist. Das liegt daran, dass Haut und Nerven im Gesicht besonders empfindlich sind.

Allgemein kann man davon ausgehen, dass ein unwillkürliches Augenzucken als harmlos eingestuft werden kann. Die häufigste Ursache für die Muskelbewegungen am Auge sind Stress oder Übermüdung. Auch ein Mangel an Mineralstoffen – in erster Linie Magnesium – kommt als Grund für die unkontrollierten Kontraktionen in Frage. Durch das Ungleichgewicht im Mineralhaushalt wird die Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven gestört. Neben dem Zucken der Augenlider beobachten die Betroffenen manchmal auch Spannungen oder Krämpfe in den Waden. Der unausgeglichene Stoffwechselhaushalt kann mit entsprechender Ernährungsumstellung oder Ergänzungsmitteln relativ einfach behoben werden. Um den Stress anzugehen, bedarf schon etwas mehr Einsatz und Disziplin. Ein warmer Waschlappen auf der Augenpartie verschafft als Sofortmaßnahme Beruhigung. Mit Entspannungsübungen, Entschleunigung im Alltag und möglicherweise verhaltenstherapeutischer Hilfe sollte man sich insgesamt um mehr Ausgeglichenheit bemühen. Auch homöopathische Mittel können helfen, innere Unruhezustände aufzulösen.

Verschwindet das Augenzucken auch über einen längeren Zeitraum nicht, kann eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken. Erkrankungen der Augen, der Nerven oder des Gehirns können möglicherweise die lästigen Muskelbewegungen hervorrufen. In jedem Fall ist es sinnvoll, bei andauernden Beschwerden die Ursache durch eine Augenärztin oder einen Augenarzt abklären zu lassen.

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