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Sehen und Verstehen – Kinder lernen mit den Augen

Während Erwachsene sich eher einen Überblick verschaffen und ganze Szenerien erkennen und in Bekanntes einordnen, achten Kinder auf jedes Detail. Und so lernen sie ununterbrochen. Warum liegt da eine kleine Murmel auf der Straße und was passiert, wenn ich sie anstoße? Da kriecht ein Regenwurm über den Balkon. Auf dem Sportplatz liegt eine Feder.

Das alles sind Beispiele für den genauen Blick der Kinder, mit dem sie ihre Welt begreifen lernen. Was Erwachsene als „unwichtig“ aus ihrer Wahrnehmung ausschließen, kann für Kinder höchste Priorität haben. So lernen Kinder ununterbrochen mit den Augen.


Doch erst der kombinierte Einsatz aller Sinne macht die kindliche Wahrnehmung schließlich zum unauslöschlichen Erleben. Was bringt dem vierjährigen Paul die Sichtung des funkelnden Steins, wenn er ihn nicht anfassen darf. Und zum frisch erbeuteten Brötchen gehört nun einmal untrennbar der appetitliche Geruch.


Auch bei Schulkindern ist das Lernen mit den Augen noch ein besonders wichtiger Prozess. Die altbewährte Schultafel ist ein generationsübergreifendes Beispiel für den Erfolg von visuellem Lernen. Aber auch soziale Prozesse werden über das Sehen erlernt und verstanden. Das Beobachten anderer, das Einschätzen und Imitieren von Mimik und das Üben des eigenen Verhaltens vor dem Spiegel sind wichtige Lehrstunden für Kinder.


Die Detailliebe der kindlichen Wahrnehmung kann für Eltern manchmal aufreibend sein – besonders dann, wenn mal nicht so viel Zeit für die ausgiebige Exploration der Dinge zur Verfügung steht. Ein leicht ungeduldiges „Komm jetzt weiter!“ stört die kindliche Entwicklung in ihren Grundfesten nicht, solange ein allgemeines Verständnis herrscht.
Unterschiede zwischen der kindlichen und der erwachsenen visuellen Wahrnehmung werden deutlich, wenn Sie mit einem Kindergartenkind Memory spielen. Die meisten Erwachsenen haben keine Chance. Der Blick für´s Ganze hilft hier nicht weiter.


Übrigens sind blinde Kinder in ihrer geistigen Entwicklung nicht eingeschränkt, nur weil sie die Dinge nicht sehen können. Die übrigen Sinne, besonders das Gehör und der Tastsinn, kompensieren das fehlende Sehen auf faszinierende Art und Weise.

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