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Mit den Händen lesen

 

Vor 188 Jahren erfand Louis Braille die Blindenschrift

Für die Eltern war es ein Unglück, für den Sohn eine schicksalhafte Wende seines jungen Lebens: Im Alter von vier Jahren verletzte sich der kleine Louis Braille (1809 – 1852) in der Werkstatt seines Vaters mit einer Schusterahle am Auge. Das verletzte Auge entzündete sich und infizierte schließlich auch das bis dahin unversehrte Auge. Der kleine Junge erblindete. Aber wissbegierig und neugierig wie er war, fand er sich damit nicht ab, sondern begann über eine Schrift für Blinde nachzudenken.
Sein Vater schickte den aufgeweckten und intelligenten Sohn mit zehn Jahren auf die von Valentin Haüy 1784 in Paris gegründete erste Blindenanstalt der Welt. Zunächst fiel Louis auf durch seine besonderen handwerklichen, musischen und geistigen Fähigkeiten. Schon bald wurde er als Hilfslehrer im Blindeninstitut eingestellt. Doch nebenbei arbeitete er zielstrebig und ausdauernd an der Entwicklung einer brauchbaren Punkteschrift für Blinde.

Brauchbare Punkteschrift
Ein Mitschüler hatte dem Lehrer erzählt, er habe zu Hause eine Karte entdeckt, auf der die Lettern durchgeprägt waren, so dass er die Schrift leicht lesen konnte. Der Blindenlehrer ließ daraufhin Drucke in erhabener Schrift herstellen. Aber die Buchstaben mussten mindestens zweieinhalb Millimeter hoch sein, damit sie erfühlt werden konnten. Nun experimentierte Louis Braille die ganzen Sommerferien hindurch in der Schusterwerkstatt seines Vaters mit Lederstücken, aber das Ergebnis stellte ihn nicht zufrieden.

Dann lernte er die von einem Artilleriehauptmann namens Charles Barbier für militärische Zwecke erfundene „Nachtschrift“ kennen, die ein kompliziertes System von Punkten und Silben darstellte. Braille vereinfachte diese Schrift, indem er die Silben durch Buchstaben ersetzte und die Anzahl der Punkte von zwölf auf sechs pro Zeichen reduzierte.

Anerkennung blieb aus
1825, mit 16 Jahren, hatte Louis Braille schließlich das für Blinde geeignete System der sechs erhabenen Punkte gefunden, das 63 Punktkombinationen zulässt. Die Zeichen waren leicht erlernbar, ließen sich rasch und sicher lesen und mit Schreibtafel und Griffel mühelos schreiben. Trotzdem blieb die offizielle Anerkennung seiner Schrift jahrzehntelang aus.

Aber die Freunde Louis Brailles und seine Schüler verwendeten die sechs Punkte weiter und bewiesen ihren praktischen Nutzen durch höhere Leistungen im Unterricht. Dennoch wurde die Schrift in Frankreich erst 1850 offiziell anerkannt und ab 1879 auch im deutschsprachigen Raum verbindlich. Den weltweiten Siegeszug seiner Schrift erlebte Braille nicht mehr. Er starb am 6. Januar 1852 in Paris an einem Lungenleiden. 

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