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Makuladegeneration (AMD)

 

Was ist die Makula?
Der Mensch nimmt Informationen der Umgebung mit den Augen auf und das Gehirn fügt diese zu einem einheitlichen Bild zusammen. Die Netzhaut spielt dabei eine zentrale Rolle – hier werden die Informationen von den Nervenzellen in elektrische Impulse umgewandelt und über den Sehnerv direkt an das Gehirn geleitet.

Ein kleiner Bereich in der Netzhautmitte ist die Makula – sie verfügt über die größte Dichte an Sehzellen und bildet den Ort des schärfsten Sehens. Informationen über Helligkeit, Kon-trast und Farben fügen sich hier zu einem scharfen und farbigen Bild zusammen.

Wie entsteht eine AMD?
Die Makula verursacht einen intensiven Stoffwechsel – den stärksten im menschlichen Körper. Dabei entstehen Abfallprodukte, die sich auf der Netzhaut ansammeln können. Bei einem gesunden Menschen werden die Abfallprodukte des Stoffwechsels von der Gewebeschicht unter der Netzhaut verarbeitet. Je älter ein Mensch wird, desto weniger funktioniert die natürliche Reinigung der Makula – die verbleibenden Reste sammeln sich an und beeinträchtigen den Stoffwechsel. Es entstehen so genannte „Drusen“. Sie verursachen brüchige Stellen, durch welche dann Blutgefäße dringen und so Schwellungen oder Blutungen in und unter der Makula verursachen können.

Ursache der Erkrankung
Bei der Entstehung der Krankheit können genetische Faktoren eine Rolle spielen. Raucher haben ein dreimal höheres Risiko, an AMD zu erkranken. Aber auch hoher Blutdruck, Kreislauferkrankungen, Vitamin- oder Mineralien-Mangel sind Risikofaktoren.

Wie wird die Makuladegeneration diagnostiziert?
Der Augenarzt kann das Krankheitsbild der Makuladegeneration bereits sehr früh diagnostizieren – je früher die Makuladegeneration erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, den Krankheitsverlauf aufzuhalten oder sogar zu verbessern.
Eine einfache Möglichkeit der Früherkennung, die auch im Selbsttest durchgeführt werden kann, ist der Amsler-Gitter-Test. Dieser Test erspart jedoch nicht die Vorsorgeuntersuchung durch den Augenarzt. Bei der mikroskopischen Untersuchung mit einer so genannten „Spaltlampe“ kann der Augenarzt mögliche Veränderungen der Netzhaut genau erkennen. Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Fluoreszenzangiografie. Zur weiterführenden Diagnose wird das Auge zudem per Ultraschall untersucht. Alle aufgeführten Untersuchungsmethoden sind für den Patienten vollkommen schmerzfrei.
Die Krankheit kann sich in zwei unterschiedlichen Formen entwickeln:
Etwa 75 % der Patienten erkranken an der „trockenen“ Form der Krankheit, deren Verlauf sehr langsam ist. Bei etwa 10 – 15 % der Patienten entwickelt sich die „feuchte“ Form der Erkrankung. Der Krankheitsverlauf der „feuchten“ AMD ist wesentlich schneller und aggressiver als bei der „trockenen“ Form. Diese AMD ist die gefährlichere.

Wie bemerken Sie eine AMD?
Erste Anzeichen für die Erkrankung zeigen sich bei den meisten Patienten, wenn Probleme beim Lesen unter schlechten Lichtverhältnissen auftreten oder die Augen längere Zeit benötigen, um sich von hellen auf dunkle Lichtverhältnisse umzustellen.

Schreitet die AMD fort, nehmen viele Betroffene Linien plötzlich krumm oder gebogen wahr. In einem noch späteren Stadium werden Objekte im zentralen Blickfeld unscharf oder gar nicht mehr wahrgenommen. Zudem scheinen die Farben weniger intensiv, oder in der Mitte des Blickfeldes taucht ein dunkler Fleck auf, der sich stetig vergrößert.


Wie Sie der AMD vorbeugen können
Hören Sie mit dem Rauchen auf, Rauchen ist ein hoher Risikofaktor.
Kontrollieren Sie ihren Blutdruck.
UV-Licht vermeiden, tragen Sie bei starkem Sonnenlicht eine Sonnenbrille mit UV-Filter.
Ernähren Sie sich gesund. Gesunde und ausgewogene Ernährung führt der Netzhaut Sauerstoff, Vitamine, Spurenelemente und andere wichtige Mikronährstoffe zu.
Freie Radikale – Je älter ein Mensch wird, desto mehr freie Radikale entstehen im Körper. Äußere Faktoren wie das Rauchen, UV-Licht, Abgase und Umweltgifte fördern die Bildung zusätzlich.
Antioxidantien – Durch die in Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen enthaltenen Antioxidantien werden die freien Radikalen im Stoffwechsel gebunden, dadurch unschädlich gemacht und der Organismus geschützt.
Ausreichende Vitaminzufuhr – Als Faustregel gilt, mindestens fünfmal täglich Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Bei einer unausgewogenen Ernährung können zudem entsprechende Nahrungsergänzungsmittel für die Augen eingenommen werden. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt ausführlich beraten.

Die etablierten Therapien bei AMD
Auch wenn die AMD bisher nicht geheilt werden kann, stehen der Augenheilkunde verschiedene erprobte und erfolgreiche Therapien zur Verfügung, welche die Auswirkungen der Krankheit lindern können. Hierzu gehören medikamentöse Therapien und Lasertherapien. Welche Therapie im Einzelfall in Frage kommt, entscheidet mit Ihnen zusammen nach sorgfältiger Untersuchung Ihr Augenarzt.

Neues Diagnose-Verfahren zur Früherkennung der AMD
Bei VENI VIDI wird die Optische Kohärenztomographie (OCT) zur Früherkennung und Verlaufsbehandlung der AMD eingesetzt. Sie ist dem Ultraschallverfahren ähnlich.
Dank der von der OCT gelieferten Querschnittsansicht der Netzhaut kann bei erhöhtem Augeninnendruck sehr früh eine Verdünnung der Nervenfaserbündel um den Sehnervkopf festgestellt werden. Dies lässt sich schon einige Jahre vor den Gesichtsfeldausfällen feststellen. Der Verlauf vieler Krankheiten kann so deutlich früher festgestellt und positiv beeinflusst werden.
Für den Patienten ist dieses Messverfahren völlig schmerzfrei und unschädlich.

Weitere Informationen zum Thema AMD finden Sie in unserer Broschüre „AMD“ oder im Internet unter www.augen-venividi.de

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