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VENI VIDI - Köln-Junkersdorf

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Elf Flammen – Die heilige Ursula und die Rettung Kölns

Die schöne Tochter des englischen Königs Maurus lebte wahrscheinlich im 4. Jahrhundert. Sie war im Volk beliebt für ihre Anmut und ihren festen christlichen Glauben. Viele Prinzen hielten um ihre Hand an, aber Ursula versprach, nur Jesus Christus treu zu sein.

 

Ein heidnischer Königssohn drohte nach einer Begegnung mit Ursula, ihre Heimat mit Krieg und Zerstörung zu überziehen, wenn Ursula seinem Heiratsantrag nicht zustimmen würde. Die Königstochter war hin- und hergerissen zwischen ihremchristlichen Gelübde und der Verantwortung, ein Blutvergießen in ihrem Land zu verhindern.

Ursula fügte sich schließlich und willigte ein, den ungläubigen Prinzen zu heiraten. Allerdings ließ sie sich eine Frist von drei Jahren gewähren, in denen ihr zukünftiger Ehemann im christlichen Glauben unterrichtet und getauft werden sollte. Außerdem trat sie in dieser Zeit eine Pilgerreise nach Rom in Begleitung von wahrscheinlich elf Jungfrauen an.

 

Eine Reise durch Europa war damals ein gefährliches Unterfangen, denn zu dieser Zeit waren viele Länder stark umkämpft und unsicher. Wahrscheinlich wurde Ursula von weit mehr Menschen als den elf Jungfrauen begleitet, die dafür abgestellt waren, ihr sicheres Geleit zu geben. So werden in manchen Darstellungen der Legende aus den elf Jungfrauen zur Geschichtsangleichung oder aufgrund eines Übersetzungsfehlers 11.000 Jungfrauen, die die Königstochterbegleiteten.

Ursula segelte rheinaufwärts Richtung Basel, um von dort zu Fuß nach Rom zu gelangen. Über Nacht legte sie einen Zwischenstopp in Köln ein, um frisches Wasser an Bord bringen zu lassen. In dieser Nacht träumte Ursula von ihrem Schicksal: Ein Engel prophezeite ihr, dass sie in Köln ihr Martyrium erleiden werde. Die junge Frau setzte ihre Reise nach Rom fort und trat nach einem Besuch beim Papst die Heimreise an.

 

Zu dieser Zeit zogen die Hunnen mordend und plündernd durch Europa, Bei einem erneuten Stopp in Köln wurden die Pilger von einer Horde hunnischer Krieger empfangen. Die meisten Menschen im Gefolge der Prinzessin wurden bei dem Aufeinandertreffen wohl getötet. Der Hunnenführer ließ Ursula zunächst leben und wollte sie zu seiner Frau machen. Ursula verweigerte sich und wurde vom Hunnenfürsten mit einem Pfeilschuss getötet.

In der folgenden Nacht – so die Legende – erschien Ursula ihm in Engelsgestalt, was den Krieger dermaßen erschreckte, dass er den Raubzug aufgab und mit seinen Truppen den Rückzug antrat. Andere Überlieferungen sprechen von Engeln, die vom Himmel herabkamen und die Hunnen aus der Stadt jagten.

 

So oder so ähnlich entstand die Legende der Jungfrau Ursula, die Köln vor den Hunnen rettete. Zum Dank ernannten die Kölner sie später zu ihrer Schutzpatronin und bauten die Kirche St. Ursula über ihrem vermeintlichen Grab.

Die elf Jungfrauen, die an Ursulas Seite das Martyrium erlebten und deren Tod die Rettung Kölns einleitete, zieren heute – wie bereits seit dem 16. Jahrhundert – das Kölner Wappen in Form von elf Flammen.

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