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Die Heiligen Drei Könige – Vom Morgenland nach Köln

 

Der goldene Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige ist einer der beeindruckenden Publikumsmagneten im Kölner Dom – und für Christen eine der wichtigsten Reliquien überhaupt.

Doch wer waren die Könige aus dem Morgenland und was wissen wir über sie? Ehrlich gesagt, nicht allzu viel. 

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Bethlehem in Judäa geboren wurde, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: „Wo ist der neugeborene König der Juden?“ 

So beginnt das zweite Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Genaueres erfahren wir über die Sterndeuter im Evangelium nicht. Im Laufe der Zeit haben Christen versucht, sich ein deutlicheres Bild von ihnen zu machen. Weil die Sterndeuter Jesus drei Gaben, nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe, darbringen, hat man geschlossen, dass sie zu dritt waren. Seit dem 6. Jahrhundert werden sie als Könige aufgefasst, denn Jesus erscheint noch stärker erhöht, wenn Könige ihm huldigen. Im 9. Jahrhundert wurden diesen Königen dann die Namen Caspar, Melchior, Balthasar und drei verschiedene Altersstufen zugeschrieben. In der Kunst werden sie oft auch als Jüngling, erwachsener Mann und Greis dargestellt. Man glaubte auch, dass sie aus den damals bekannten drei Erdteilen kamen, und seit dem 15. Jahrhundert wird Caspar entsprechend mit dunkler Hautfarbe dargestellt.

Aus frühchristlichen Quellen stammt die Erzählung von ihrer Taufe durch den Apostel Thomas, von ihrer Bischofswürde, von einem gemeinsamen Weihnachtsfest im Jahr 54 und ihrem unmittelbar darauf folgenden Tod, vom Auffinden ihrer Gebeine und deren Überführung nach Konstantinopel durch Kaiserin Helena. Nach einer Legende aus dem 12. Jahrhundert soll Bischof Eustorgius von Mailand († um 350) einige Jahre später die Reliquien als Geschenk des Kaisers erhalten und persönlich an seinem Bischofssitz Mailand überführt haben. Hier lassen sich die Reliquien der Heiligen Drei Könige erstmals geschichtlich nachweisen.

Nach der Unterwerfung Mailands brachte der Kanzler Barbarossas Rainald von Dassel die sterblichen Überreste der Könige als Geschenk nach Köln, wo seither das Fest dieser Überführung am 23. Juli 1164 gefeiert wird. Für die heiligen Gebeine wurde im 12. Jahrhundert ein prachtvoller Schrein in Goldschmiedearbeit angefertigt. Der Schrein wurde zunächst im karolingischen Hildebold-Dom aufgestellt. Die Reliquien und ihr kostbares Behältnis dürften – nicht zuletzt wegen der aufkommenden Pilgerströme – den Entschluss zum Bau des neuen, gotischen Doms ab 1248 mitveranlasst haben. Seinen heutigen zentralen Platz hinter dem Hochaltar nahm der Schrein im Jahr 1948 ein. 

Und dort ziert er seitdem DAS Wahrzeichen Kölns mit all seinem Glanz.

 

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