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Die Glaukom-Therapie – Standard und Innovation

Es stehen einerseits sehr gut etablierte Behandlungsmethoden zur Verfügung, andererseits sind die Forschungsaktivitäten durchaus rege, so dass innovative Ansätze es immer wieder schaffen, Verbesserungen für die Behandlung von Glaukom-Patienten anzubieten.


Das Ziel jeder Therapieform des Grünen Stars ist es, die Schädigung des Sehnervs zu stoppen bzw. diesen in seiner Funktionalität zu erhalten und somit die Sehleistung des Auges zu retten.


In der Regel wird eine Glaukomtherapie mit der Gabe von Medikamenten begonnen. Diese verfolgt als Ziel die Senkung des Augeninnendrucks. So wird der Sehnerv mechanisch entlastet. Häufig lässt sich dies über eine bessere Durchblutung der Netzhaut und des Sehnervs erreichen.


Als internationale Standardtherapie hat sich der Einsatz von Betablockern über Jahrzehnte einen guten Ruf in Bezug auf die Regulierung des Augeninnendrucks erworben und bietet Ärzten gleichzeitig einen immensen Erfahrungsschatz, der eine weitgehend präzise Prognose zulässt.

Ein neuerer Therapieansatz ist die lokale Gabe von Carboanhydrasehemmern in Form von Augentropfen. Die Hemmung des Enzyms Carboanhydrase reguliert die Kammerwasserproduktion und senkt somit den Augeninnendruck. Lokal kann nach dem Eintropfen kurzfristig eine Bindehautreizung auftreten, und gelegentlich wird von den Patienten ein metallischer Geschmack im Mund wahrgenommen.

Eine weitere Innovation sind die sogenannten Prostaglandine, die eine Entspannung des Ziliarmuskels und somit einen verbesserten Abfluss des Kammerwassers bewirken. Das Medikament in Tropfenform wirkt bereits in sehr geringen Mengen, so dass eine täglich einmalige Gabe nicht überschritten werden sollte.

Die Substanz Pilocarpin wird bereits seit 1876 als lokales Glaukommedikament eingesetzt. Sie gehört zu der Gruppe der Antiglaukomatosa und bewirkt einen erleichterten Abfluss des Kammerwassers durch die Weitung der ableitenden Kanälchen. Durch die linsenverengende Wirkung treten relativ häufig Sehbeschwerden wie Blendempfindlichkeit oder schlechtes Dämmerungssehen auf.


Wenn eine Therapieform den Augeninnendruck nicht ausreichend senkt, stehen Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung, die der Augenarzt in Absprache mit dem Patienten festlegen kann.

Da die medikamentöse Therapie des Glaukoms auf einen langen Zeitraum angelegt ist bzw. im Normalfall gar nicht mehr abgesetzt wird, ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient besonders wichtig. Nur die regelmäßige und dosierungsgenaue Einhaltung der verordneten Medikation kann einen medizinischen Erfolg versprechen. Deshalb muss die Medikation natürlich auch auf die Lebenssituation des jeweiligen Patienten eingestellt sein.


Relativ selten ist der Einsatz von Lasertherapie und Augenchirurgie zur Behandlung des Grünen Stars. In etwa 10 Prozent aller Fälle werden bei unzureichenden Ergebnissen durch die Medikation verschiedene invasive Methoden angewandt, um den Abfluss des Kammerwassers akut und dauerhaft zu gewährleisten.

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