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Die Erfindung der harten Kontaktlinse

 

Wöhlk war schon als Kind sehr stark weitsichtig und musste eine Brille mit +9 Dioptrien tragen. Während seiner Schulzeit und vor allem in seinem Berufsleben störte ihn die schwere Brille. 1936 arbeitete Wöhlk als Konstrukteur und bekam in diesem Jahr Skleralschalen aus Glas angepasst. Diese mussten aber schon nach kurzer Zeit entfernt werden, da sie Schmerzen verursachten und das Sehvermögen schlechter wurde. Trotzdem war diese Erfahrung der Anstoß für Wöhlk, sich über einen Brillenersatz Gedanken zu machen.

Eine der Problemlösungen hieß Plexiglas, ein neuer, glasklarer Kunststoff, der sich gut bearbeiten ließ. Heinrich Wöhlk hatte bei der Firma Anschütz erste Erfahrungen mit Plexiglas sammeln können. Von seinem Vorgesetzten erhielt er die Erlaubnis, für seine Versuche Reststücke mit nach Hause zu nehmen. In den Jahren 1938 und 1939 experimentierte er mithilfe von Holzmodellen, Gipsformen und Wachsabdrücken an Skleralschalen aus Plexiglas. 1940 gelang es ihm zum ersten Mal, eine Skleralschale aus Plexiglas herzustellen, die er sich ins Auge setzen konnte. Wöhlk war vom Tragekomfort begeistert. Zwar konnte er – weil die Optik fehlte – überhaupt nichts sehen, aber fünf Stunden
Tragezeit ohne Probleme waren eine kleine Sensation.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Wöhlk arbeitslos und setzte seine Versuche fort. 1946 fertigte er unter Anleitung des Direktors der Kieler Augenklinik, Professor Meesmann, Wachsabdrücke von 70 verschiedenen Augen an und verwendete sie als Standardformen. Er stellte mehrere Skleralschalenrohlinge her, in die bei Bedarf die entsprechende Optik eingeschliffen wurde. Die ersten Skleralschalen wurden verkauft, die meisten kamen aber wegen Unverträglichkeit zurück. Auch seine Idee, die Rohlinge mit einer auswechselbaren Optik zu versehen, brachte nicht den gewünschten Erfolg, bildete aber die Grundlage für die Kontaktlinsen.

1947 stellte Heinrich Wöhlk den ersten freien Mitarbeiter ein, machte Werbung für seine Skleralschalen und meldete im April 1948 sein erstes Gewerbe unter dem Namen „Herstellung von Haftgläsern“ an. Jedoch kamen weiterhin die meisten verkauften Schalen zurück. Wöhlk meldete daraufhin das Gewerbe wieder ab. Mehr aus Verzweiflung denn aus Überzeugung setzte Wöhlk sich eines Tages das bearbeitete optische Teil einer Skleralschale ins Auge. Es hatte einen Durchmesser von 12 mm und war im Randbereich verrundet. Auf Anhieb konnte er diese Linse
den ganzen Tag tragen und gut sehen. Er nannte seine Erfindung „Contactlinse“.

1949 eröffnete Wöhlk in einer ausgebombten Wohnung sein erstes Ladengeschäft. 1951 wurde die neue Kontaktlinse aus Plexiglas (PMMA), die „Parabolar“, zur Produktionsreife entwickelt. Erneut meldete Wöhlk ein Gewerbe an. Die Parabolar wurde auf dem Markt eingeführt. 1953 wurde die Produktion von der Gartenbude in das Wohnzimmer seines neuen Hauses verlagert. In den folgenden Jahren wurde in der Kellerwerkstatt an neuen Technologien gearbeitet, und im Wohnbereich expandierte die Fertigung.

Heute ist die Firma Wöhlk eines der führenden Linsenunternehmen am deutschen Markt. Heinrich Wöhlk ist die Entwicklung der modernen Kontaktlinsen zu verdanken, da er hartnäckig an seinen Brillenersatz, die Kontaktlinse, glaubte und auch nach Rückschlägen in seiner Forschung nicht aufgab.
(Quelle: www.wikipedia.org)

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