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Der Nubbel muss brennen – Die Geschichte eines Sündenbocks

 

Er ist die Lösung für so Manches und so Manchen, der zur Karnevalszeit einmal über die Stränge schlägt. Der Nubbel. 

Doch wie entstand die – zugegebenermaßen teils hilfreiche – Geschichte um den Sündenbock der rheinischen Jecken?

Das „Zu-Grabe-Tragen“ eines größeren Festes ist seit langer Zeit bekannt und früh im südlichen Deutschland und in heutigen südeuropäischen Regionen bis hin nach Griechenland dokumentiert. 

Der Begriff „Nubbel“ beschreibt in Kölscher Mundart zunächst nur etwas oder jemand Unbestimmtes. „Beim Nubbel“ beschreibt beispielsweise das Unwissen über einen Aufenthaltsort. 

Die Entsorgung dieser Symbolfigur taucht im Rheinland erstmals im Zusammenhang mit dem Vorläufer des Nubbel, dem „Zacheies“ (auch bekannt als Zachäus) auf. Der wurde zum Ausklang einer Kirmes verbrannt oder ertränkt, und mit ihm symbolisch Tod und Unheil der Menschen. 

In Zusammenhang mit dem Kölner Karneval wird der Nubbel zu Beginn des 19. Jahrhunderts erstmals erwähnt. So wurde die Fastnacht am Aschermittwoch „begraben und mit förmlichen Leichengeleite eine Puppe auf einer Bahre durch die Stadt getragen und auf einem Platze verbrannt“. 

Heute findet sich der Nubbel ab Weiberdonnerstag über den Eingängen vieler Kölner Traditionskneipen und wartet dort auf sein sicheres Ende am Karnevalsdienstag.

Das zum Begräbnis gehörige Ritual ist durchaus traditionell, wird aber von Kneipe zu Kneipe etwas anders praktiziert. 

Vor der Verbrennung des „Nubbel“ wird zunächst eine Anklageschrift vorgetragen, meistens in Mundart und zumindest teilweise
auch gereimt. Der Ankläger ist als Geistlicher verkleidet. Zunächst verteidigt die Menge den Nubbel, am Ende ist sie aber von seiner Schuld überzeugt und fordert Rache. Die Anklage gipfelt dann in der rhetorischen Frage nach der Schuld an allen möglichen Sünden, die während der Karnevalszeit begangen wurden. Die johlende Menge antwortet dem Redner dann stets mit einem schallenden „Dat wör der Nubbel!“, „Der Nubbel ist dat schuld!“ oder „Er soll brennen, der Nubbel!“.

Dieses Schicksal ereilt ihn dann auch Jahr für Jahr auf´s Neue – und gibt den rheinischen Jecken so die Möglichkeit, immer wieder in vollen Zügen zu feiern. 

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