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Der Besuch beim Augenarzt – Wie sieht(´s) mein Kind

 

Frühkindliche Vorsorgeuntersuchung
Kleine Kinder können nur sehr eingeschränkt Auskunft über Ihre Sehkraft geben – denn es fehlen die Vergleichsmöglichkeiten. Deshalb müssen Augenärzte auf spezielle Untersuchungsmethoden zurückgreifen, um eine mögliche Fehlsichtigkeit zu entdecken oder auszuschließen. Je früher aber ein Sehfehler durch Erfahrung und Diagnostik erkannt wird, desto besser ist der zu erwartende therapeutische Erfolg.

Frau Doktor Zipf-Pohl rät: „Grundsätzlich sollte jedes Kind spätestens im Alter von dreieinhalb Jahren augenärztlich untersucht werden. Denn je früher ein Sehfehler erkannt wird, desto größer ist der therapeutische Erfolg. Je später aber ein frühkindlicher Augenfehler augenärztlich erkannt wird, umso schlechter ist die Aussicht auf eine erfolgreiche Korrektur. Je älter die Kinder sind, desto differenzierter werden die Untersuchungsmethoden, die in der augenärztlichen Praxis angewandt werden. Wenn Bedenken bestehen, dass mit den Augen irgendetwas nicht in Ordnung ist oder gar deutliche Anzeichen wie Schielen oder Lichtscheu zu beobachten sind, sollte das Kind möglichst rasch augenärztlich untersucht werden – unabhängig vom Alter. Kommen in der Familie Augenerkrankungen vor, ist eine Untersuchung im Alter von sechs bis neun Monaten sinnvoll.“
Schon bei Säuglingen kann mit der sogenannten Schattenprobe oder Skiaskopie rasch und schmerzfrei eine Fehlsichtigkeit festgestellt werden. Diese Methode setzt nur einfache optische Hilfsmittel voraus, dafür aber einen erfahrenen Untersucher. Denn es können nicht – wie bei reiferen Personen – Buchstaben oder Zahlen als Symbole zur Prüfung der Sehschärfe gezeigt werden.

Etwas ältere Kinder machen einen Sehtest, auf dem einfache Bildsymbole erkannt werden müssen. Es können auch sogenannte Pflüger-Haken (E-Haken) oder Landolt-Ringe beim Sehtest verwendet werden. Die Kinder müssen dann zu der Seite hin zeigen, zu der die Öffnung der E-förmigen beziehungsweise C-förmigen Symbole gerichtet ist.

Ab einem Alter von ungefähr 3,5 Jahren macht eine Refraktion Sinn. Dabei wird der Grad der Korrektur ermittelt, den das jeweilige Auge braucht, um ein Bild über eine gewisse Entfernung scharf zu erkennen. Ist dieser Wert gleich null, ist keine Korrektur nötig und eine Brille überflüssig. Es gibt zwei Messmethoden, die meist kombiniert angewendet werden.                                                             Für die objektive Messung wird ein Refraktometer verwendet. Dabei schaut der Patient in ein Gerät, in dem er Bilder sieht. Durch automatische Messungen wird der erforderliche Sehwert in Sekundenschnelle ermittelt. Auch der Abstand zwischen den Augen wird exakt erfasst. Bei dieser Methode macht der Patient keine eigenen Angaben.
Bei der subjektiven Messmethode muss der Patient aktiv mitwirken, was eine gewisse Reife und Einsicht beim Kind voraussetzt. Es schaut auf eine Tafel und beurteilt die Veränderungen der Wahrnehmung, die bei unterschiedlichen Brillengläsern abwechselnd in beiden Augen  auftreten. Das geschieht entweder mit Hilfe einer Messbrille oder eines sogenannten Phoropters. Dieses Vergleichen der Seheindrücke erfordert Ruhe und Konzentration und wird deshalb in möglichst ruhiger Umgebung durchgeführt.
Bei der Augenhintergrund-Untersuchung, dem umgangssprachlichen „Weittropfen“ der Pupille, werden sowohl die Linse, der Glaskörper als auch die hinteren Augenabschnitte wie Sehnerv, Netzhaut und Makula beurteilt. Zur Feststellung des Brechkraftfehlers muss die Anspannfähigkeit der Linse durch bestimmte Tropfen – ein My-driatikum – außer Kraft gesetzt werden. Auch für die Pupillenöffnung sind die Tropfen wichtig. Fällt Licht aufs Auge, schließt sich die Pupille, so wie sie sich im Dunkeln weit öffnet. Solange das Mittel zur Pupillenerweiterung wirkt, ist dieser Vorgang gehemmt. Das Sehen ist unscharf und die Blendempfindlichkeit der Augen ist erhöht. Die meisten Kleinkinder kommen mit dieser Augenuntersuchung gut klar. Nach etwa 24 Stunden hat die Linse ihre volle Anspannfähigkeit zurückgewonnen.

Die Orthoptik, auch bekannt als Sehschule, ist die Lehre vom gerade/richtig Sehen und bezeichnet ein Spezialgebiet vor allem in der augenärztlichen Kindersprechstunde. Weil eine unscharfe Abbildung im Auge die Entwicklung einer 100%igen Sehschärfe verhindert und so Defizite in der visuellen Wahrnehmung und feinmotorischen Entwicklung nach sich ziehen kann, ist eine entsprechende Untersuchung auf jeden Fall auch bei fehlenden Symptomen ratsam.

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