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Bindehautentzündung – Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

 

Die Bindehaut, medizinisch Tunica conjunctiva, bedeckt die vordere, nach außen gerichtete Seite des Augapfels und die Innenseite der Augenlider. Sie ist durchsichtig und besteht aus Schleimhaut. Durch den von ihr produzierten Schleim kann der Tränenfilm auf ihrer Oberfläche haften. So ermöglicht es die Bindehaut dem Auge, sich reibungsarm zu bewegen.

Besonders häufig leiden Kinder an Bindehautentzündung, da sie mit einem vergleichsweise unhygienischen Verhalten die auslösenden Erreger leichter und schneller verteilen als Erwachsene. Häufigster Infektionsgrund bei kleinen Kindern ist das Verreiben von eigenem oder fremdem verschnupftem Speichel bis in die Augen. Sehr kleine Kinder bis zum Alter von einem Jahr haben außerdem noch einen verengten Tränenkanal, was die gründliche Spülung des Auges mit eigener Tränenflüssigkeit und somit den Abtransport von Viren und Bakterien erschwert und verzögert.

Aber auch das erwachsene Auge ist gegen die unangenehme Konjunktivitis – so der medizinische Fachbegriff – nicht gefeit. Wind, Staub, Pollen, Sonne, Salz- oder Chlorwasser und jede weitere erdenkliche Art der Fremdeinwirkung, ja sogar eine Brille mit falscher Sehstärke, können die Bindehaut zu einer Abwehrreaktion herausfordern. Ursachen können also neben den hochinfektiösen bakteriellen und viralen Erregern auch rein mechanische, also zum Beispiel Reibung, Fremdkörper oder Allergien, sein.

Die Gefäße werden durch die Störung vermehrt durchblutet, die normalerweise fast durchsichtige Bindehaut rötet sich, oft schwillt sie auch an und sondert ein schleimiges Sekret ab. Gleichzeitig brennen, tränen oder jucken die Augen. Am Morgen sind sie meist krustig und verklebt, es kann zu eitrigem Ausfluss aus dem betroffenen Auge kommen. Die Infektion an nur einem Auge ist möglich, häufig wird jedoch das andere Auge im Verlauf der Erkrankung durch Verteilung der Tränenflüssigkeit auch noch angesteckt. Die Augen sind während einer Bindehautentzündung besonders lichtempfindlich.

Therapeutisch werden in der Regel antiseptische und generell heilungsfördernde Augentropfen oder -salben über einen Zeitraum von fünf bis sieben Tagen gegeben. Unterstützend kann das Auge mit abgekochtem Wasser, schwarzem Tee oder Kochsalzlösung mit einem fusselfreien Tuch mehrmals täglich sanft von außen zur Nase hin gereinigt werden. Auch die Gabe von Euphrasia, auch Augentrost genannt, in Form von Tropfen, Tabletten oder Globuli kann den Heilungsprozess beschleunigen. Bei einem Fremdkörpergefühl hilft das regelmäßige Tropfen mit künstlicher Tränenflüssigkeit. Sollte sich das Erscheinungsbild des Auges nach drei Tagen nicht gebessert haben, empfiehlt es sich, einen Augenarzt aufzusuchen. Dann könnten auch andere, ernsthaftere Erkrankungen die Ursache der geröteten Augen sein: eine Verletzung oder Infektion der Hornhaut zum Beispiel, Infektionen der Regenbogenhaut, der Lederhaut, der Augenmuskeln oder der Augenlider. Mit der Spaltlampe, welche die Augen vergrößert darstellt, kann der Arzt erkennen, ob wirklich eine Konjunktivitis vorliegt und um welche Form es sich handelt. Eventuell macht er zusätzlich einen Abstrich, um die auslösenden Erreger im Labor bestimmen zu lassen. Anhand dieser Ergebnisse kann er dann die optimale Therapie einleiten.

Bei einer infektiösen Form der Bindehautentzündung kommt der Patient häufig nicht um eine Behandlung mit antibiotischen Salben oder Cremes herum. Eine genaue Bestimmung des Erregers durch den Augenarzt ist dann nötig.

„Nach zwei bis drei Tagen und unter fortgesetzter medikamentöser Behandlung sollte die Bindehautentzündung nicht mehr ansteckend sein. Betroffene Kinder können dann wieder am Schul- oder Kindergartenalltag teilnehmen“, erklärt Frau Doktor Angela Zipf-Pohl, leitende Ärztin der Augenklinik Veni Vidi in Köln-Junkersdorf.

Während der Erkrankung muss besonders auf Hygiene geachtet werden. Der Patient sollte sich mehrmals am Tag gründlich die Hände waschen, um eventuelle Schmierinfektionen zu vermeiden. Das Gleiche gilt für den Behandelnden, der die Medikamente verabreicht.

Da die besonders ansteckende Form der Bindehautentzündung kaum von der durch externe Augenreizung wie Zugluft, Staub, Allergien oder Augentrockenheit hervorgerufenen Form unterschieden werden kann, sollten betroffene Patienten für zwei bis drei Tage Außenkontakte so weit wie möglich reduzieren. Kinder sollten während der Erkrankung weder den Kindergarten noch die Schule besuchen, um die Ansteckungsgefahr zu vermeiden.

In den allermeisten Fällen nimmt eine Bindehautentzündung einen milden Verlauf. In der Regel heilt sie ohne Folgen für das Auge und das Sehen ab. Akute Formen heilen in der Regel nach einer vorübergehenden Verschlechterung binnen 10 bis 14 tagen komplett ab. Chronische Formen dauern typischerweise drei bis vier Wochen.

Einer Bindehautentzündung können Sie nur bedingt vorbeugen. Wenn Ihre Augen empfindlich auf äußere Reize wie Zugluft oder Staub reagieren, sollten Sie versuchen, sich diesen Umweltfaktoren möglichst nicht auszusetzen. Bei bekannten Allergien kann man im Rahmen der Möglichkeiten versuchen, die allergieauslösenden Substanzen zu meiden.

Wir, die Augenärzte der Veni Vidi Augenkliniken in Köln und Umgebung, raten: Trotz des grundsätzlich harmlosen Verlaufs der Bindehautentzündung gilt: Bei geröteten Augen ist es stets ratsam, einen Augenarzt aufzusuchen, um vorsichtshalber andere Ursachen auszuschließen. So können Sie möglichen Folgeschäden einer zu spät erkannten und behandelten Erkrankung vorbeugen.

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