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VENI VIDI - Köln-Junkersdorf

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Aachener Str. 1006-1012
50858 Köln-Junkersdorf

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Öffnungszeiten
Mo 8.00 - 12.30 und 14.00 - 17.30
Di 8.00 - 12.30 und 14.00 - 17.30
Mi 8.00 - 12.30
Do 8.00 - 12.30 und 14.00 - 17.30
Fr 8.00 - 12.30

VENI VIDI - Köln-Sülz

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Neuenhöfer Allee 82
50935 Köln-Sülz

0 221/43 41 42

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Mo 8.00 - 12.30 und 14.00 - 17.30
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VENI VIDI - Pulheim

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50259 Pulheim

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VENI VIDI - Erftstadt

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Holzdamm 8
50374 Erftstadt-Liblar

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Mo 8.00 - 12.30 und 15.00 - 17.30
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Augenärztliche Untersuchungen bei Kleinkindern

 

Vielen Kindern in Deutschland könnte eine Sehbehinderung oder gar Erblindung erspart bleiben, wenn bei ihnen frühzeitig eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung durchgeführt würde. Sehen ist ein hochkomplexer Vorgang, bei dem die Augen und das Gehirn ständig große Leistungen vollbringen. Bis dieses Zusammenspiel perfekt funktioniert, bedarf es eines jahrelangen Lernprozesses. Entwicklungsstörungen und Erkrankungen, die in dieser sensiblen Phase den Lernprozess beeinträchtigen, gefährden das Sehvermögen des Kindes grundlegend. Die Krankheiten, die dem Sehenlernen im Wege stehen können, sind vielfältig und bedürfen der Diagnose und Behandlung durch einen Augenarzt. Auch VENI VIDI nimmt dieses Jahr mit eigenen Veranstaltungen zum Thema „Frühkindliche Sehstörungen und Sehschwächen“ an der „Woche des Sehens“ teil. Frau Dr. Zipf-Pohl leitet seit vielen Jahren erfolgreich die Sehschule im Kölner Westen. Ihr sind Kinderaugen ein großes Anliegen, da sie weiß, wie wichtig die Früherkennung von Sehschwächen und Erkrankungen am Auge für das ganze Leben und das Augenlicht sein können. Deshalb werden am 9. Oktober ab 14:00 Uhr Kinder bis 3 Jahre kostenfrei von den Augenärzten Dr. Zipf-Pohl, Dr. Huth und Professor Dr. Jacobi untersucht. Bitte melden Sie sich hierzu in der Praxis an. Nur so können wir einen reibungslosen Ablauf garantieren und lange Wartezeiten für unsere kleinen Patienten verhindern. Außerdem findet am 13. Oktober um 19:00 Uhr ein Vortrag statt, der über die verschiedenen Augenerkrankungen bei Kindern informiert sowie über die Möglichkeiten, sie zu erkennen und zu behandeln. Dabei wird deutlich, weshalb die Früherkennung so wichtig ist: Die ersten Lebensjahre sind das Zeitfenster, innerhalb dessen das Gehirn sehen lernt. Diese „sensitive Phase“ gilt es zu nutzen! Die Augenärzte kämpfen schon lange für eine Pflichtuntersuchung der Augen von Kleinkindern, die im gelben Untersuchungsheft als U 7a aufgenommen werden soll. Diese Augenuntersuchung soll zwischen dem 34. und 36. Lebensmonat stattfinden, um kleinste Fehlstellungen des Auges früh zu erkennen und zu behandeln. Die gesetzlichen Krankenkassen sträuben sich nach wie vor, diese Untersuchung in ihren Leistungskatalog aufzunehmen. Warum ist das Erkennen von Schwachsichtigkeit des Kinderauges so wichtig?

Ganz einfach: Die häufigste Ursache für Schwachsichtigkeit im Kindesalter ist das Schielen. Beim Schielen wird die Information des Bildes aus dem schielenden Auge vom Gehirn unterdrückt, damit der kleine Patient keine Doppelbilder sieht. Das Kind sieht dann quasi nur mit dem gesunden Auge. Durch das Unterdrücken der eintreffenden Bildreize aus dem schielenden Auge gehen im visuellen Kortex aber sehr rasch die wichtigen Zellstrukturen verloren. Das menschliche Sehsystem ist kurz nach der Geburt und in den ersten 6 bis 7 Lebensjahren noch sehr plastisch und daher auch sehr empfindlich. Deshalb besteht z. B. bei Augenverletzungen grundsätzlich auch für das gesunde Auge eine Gefahr. Daher sollte während des ersten Lebensjahres auch nach kleineren Verletzungen das Auge nicht länger durch einen Verband abgedeckt werden. Schon nach wenigen Tagen, in denen keine Informationen aus dem abgedeckten Auge im visuellen Kortex verarbeitet werden, kann eine Amblyopie (Schwachsichtigkeit) entstehen. Im Gegensatz zu den Kindern hat das Schielen bei Erwachsenen, z. B. durch Augenmuskellähmung, keine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zur Folge. Der Grund liegt darin, dass das Sehsystem im Gehirn bereits vollständig ausgereift ist. So erreicht das Gehirn der Informationsgehalt aus beiden Augen, und der schielende erwachsene Patient sieht, im Gegensatz zu Kindern, Doppelbilder.

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