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Albrecht von Graefe

 

Der Begründer der Augenheilkunde starb jung

 

Mit 19 Jahren war er bereits Doktor der Medizin, in seinem vergleichsweise kurzen Leben entwickelte Albrecht von Graefe (1828-1870) bahnbrechende Untersuchungs- und Operationsmethoden und gilt heute als der Begründer der Ophthalmologie. Schon früh stand für den jungen Arztsohn fest, dass er sich auf das menschliche Auge spezialisieren wollte. Dazu bereiste von Graefe zunächst einmal alle wichtigen europäischen Zentren der Augenheilkunde, bevor er im Alter von 23 Jahren seine erste augenärztliche Praxis in Berlin eröffnete.

Kurz vorher, im Jahr 1850, hatte von Graefe den Augenspiegel erfunden, mit dem die Augenheilkunde eine sprunghafte Entwicklung nahm. War die Diagnose mit dem neuen Wundergerät anfangs noch beschwerlich, so brachten ständige Verbesserungen auch neue Einblicke in die Krankheitsbilder des Auges. Albrecht von Graefe forcierte die Einführung des Augenspiegels in der Praxis. Ärzte mussten sich nun spezialisieren oder sie hinkten den fachlichen Neuerungen hinterher.
1853 gab von Graefe eine neue Methode der Schieloperation bekannt, 1854 folgte eine Arbeit über die bisher unbekannte Diphtherie der Bindehaut, 1857 führte er eine Operationsmethode ein, mit der erstmalig der Grüne Star (Glaukom) behandelt werden konnte, 1856 bereicherte er die Diagnostik und das Verständnis vieler Sehstörungen mit einer Arbeit über das Gesichtsfeld. Im Jahre 1866 verbesserte er die Operation des Grauen Stars durch die Einführung des linearen Starschnittes.
Sein dafür angegebenes Starmesser wurde noch 100 Jahre später benutzt. Verschiedene Fachbegriffe tragen den Namen des Mediziners, wie beispielsweise das „Graefe-Syndrom“, der „Graefe-Fleck“ oder der „Graefe-Reflex“.

Von 1868 bis zu seinem frühen Tod 1870 mit 42 Jahren an Lungentuberkulose leitete Albrecht von Graefe die Augenklinik der Berliner Charité und unterrichtete auch dort die Augenheilkunde.

Erfinder der Operation des Grünen Stars
Albrecht von Graefe war ein begnadeter Operateur und seine Erfolge für die damalige Zeit außerordentlich. Schon bald sprach sich sein guter Ruf bei Patienten und Ärzten herum. Bei der Behandlung war von Graefe außerordentlich sozial eingestellt, da er keinen Unterschied hinsichtlich der sozialen Schichten machte – nicht zuletzt deshalb nannte ihn sein Schüler Julius Hirschberg in einem Nachruf einen „Apostel der leidenden Menschheit“. Ende der 1850er-Jahre konsultierten etwa 50.000 Personen im Jahr seine Privatklinik. Stationär wurden etwa 1.500 Kranke behandelt. Zu seinen Vorlesungen erschienen Ärzte aus aller Welt.

Von Graefe begründete die „Ophthalmologische Gesellschaft“ und unter seinem Einfluss entwickelte sich die Augenheilkunde in Berlin allmählich zu einer eigenständigen Disziplin.

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