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Der Medienkonsum unserer Kinder – Wunsch und Wirklichkeit

Bild von Der Medienkonsum unserer Kinder – Wunsch und Wirklichkeit

Wenn für Kinder gerade keine altersgerechte Ansprache, zum Beispiel durch andere Kinder, möglich ist, werden nicht selten kindgerechte Medien und Medienformate herangezogen, um allen Beteiligten gerecht werden zu können.

 

Mindestens dieses Szenario ist Teil unserer Realität geworden. Häufig ist es heutzutage so, dass Medien nicht (mehr) nur dazu da sind, lückenfüllender Zeitvertreib zu sein. Im Gegenteil beeinflussen Medien die Wirklichkeit und die Wahrnehmung von Kindern und Jugendlichen heute massiv.

 

Gerade in den nicht-linearen, den sogenannten sozialen Medien werden Trends gesetzt, Meinungen vorgelebt und Formen des Umgangs sowie persönliche und gesellschaftliche Prioritäten neu definiert.

 

Die Diskussion, ob der hohe Stellenwert der Medien im Leben von Kindern und Jugendlichen gut oder schlecht, richtig oder falsch ist, geduldet wird oder abgeschafft werden sollte, führt in die Irre. Ein junges Leben frei vom Umgang mit TV, Computer und Smartphone gleicht den Geschichten von Pipi Langstrumpf und aus Bullerbü – charmant, aber irgendwie aus der Zeit gefallen. 

 

Kinder laufen nicht übers Feld zum nächsten Bauernhof, um mit ihren Freunden die Ereignisse des Tages zu besprechen. Sie rufen auch nicht an. Sie texten Nachrichten. Das verändert die Art zu kommunizieren grundlegend. Zu dem viel kritisierten „immer erreichbar“ gesellt sich ein „Du musst meine Reaktion abwarten!“. Das ist neu und birgt die Chance, einen reflektierteren Umgang zu pflegen. Für Kinder unter 8 – 10 Jahren ist die Kommunikation via Nachrichten-Apps nicht geeignet. Das Verständnis für die Sender-Empfänger-Logik fehlt noch.

 

Kindgerechte Medienformate können sowohl emotional und sozial schulen wir auch kindgerechte Bildung und Allgemeinwissen vermitteln.

 

Es gibt diverse Vorschläge, wie viel Medienzeit Kinder in verschiedenen Altersstufen und Entwicklungsstufen ertragen können, ohne Schaden zu nehmen.

 

Neben der unbestrittenen medizinischen und entwicklungspsychologischen Relevanz dieser Richtlinien ist die elterliche Aufmerksamkeit und gewissenhafte Einschätzung ihrer Kinder sicher die beste Maßeinheit zur Dosierung des kindlichen Medienkonsums.

 

Auch die Auseinandersetzung mit dem, was die eigenen Kinder spielen und medial konsumieren ist wichtig. Ein Fehlklick auf nicht kindgerechte Inhalte ist besser zu verkraften, wenn der Inhalt besprochen und eingeordnet werden kann. Auch der offene Umgang mit der Sinnhaftigkeit von begrenzten Medienzeiten und dem Wert von Bewegung und „echten“, analogen Erlebnissen und Begegnungen sensibilisiert Kinder für Gefahren und mögliches Suchtpotenzial.

 

Wer an einem verregneten Januar-Nachmittag die Zeit beim Zocken aus dem Auge verliert und dafür zwischen Fahrradfahren, Schwimmen und Fußballspielen im Frühling das Smartphone oder das Tablet bis zum Schlafengehen vergisst, setzt die Prioritäten noch an der richtigen Stelle.  

 

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