Intraokularlinse und ihre zwei Formen: Vorderkammerlinse und Hinterkammerlinse
Was ist eigentlich eine Intraokularlinse ?

Vorderkammerlinse
Die Linse liegt zwischen Hornhaut und Iris. Sie kann entweder auf der Iris fixiert sein oder sich im Kammerwinkel abstützen.
Hinterkammerlinse
Die Linse liegt hinter der Iris und vor dem Glaskörper – wo sich auch die natürliche Linse befindet. Sie ist heutzutage die am häufigsten implantierte Linse. Meist wird sie in die Kapsel der ursprünglichen Linse implantiert, gelegentlich auch davor.
Die Linsen sind alle faltbar und ermöglichen dem Operateur ein einfaches Einsetzen. Es gibt die positiv brechende Intraokularlinse (die häufigst implantierte Linse, meist um 20 Dioptrien beim ursprünglich normalsichtigen Auge), die negativ brechende Intraokularlinse (wird implantiert, wenn das ursprüngliche Auge extrem kurzsichtig ist), die torische Intraokularlinse (wird gelegentlich bei Augen mit mäßigem bis starkem Astigmatismus implantiert) und die Multifokallinse (hat zwei oder mehr Brennweiten und soll dem Patienten ein Leben ohne Lesebrille ermöglichen).
Quelle: www.wikipedia.org