Tränen
Dass die Tränenflüssigkeit für unser Auge aber von größter Bedeutung ist, weiß jeder, der länger vor dem Computer gesessen hat oder zu lange trockener Raumluft ausgesetzt war. Die Augen sind trocken und man hat ein unangenehmes Gefühl. Es fehlt an Tränenflüssigkeit, die durch mehrmaliges Blinzeln das Auge wieder befeuchtet. Tränenflüssigkeit wird ständig von unseren Tränendrüsen abgesondert. Sie dient nicht nur zur Reinigung, Desinfektion und Befeuchtung des Bindehautsacks, sondern auch zur Ernährung der Hornhaut. Sie verbessert außerdem die optischen Eigenschaften der Hornhautoberfläche: Tränenflüssigkeit gleicht die physiologischen Unregelmäßigkeiten durch Niveauunterschiede aus.
Eine menschliche Träne wiegt nicht mehr als 15 Milligramm. Sie besteht aus Wasser, verschiedenen Proteinen und Enzymen, anorganischen und stickstoffhaltigen Substanzen sowie Kohlehydraten.
Die täglich gebildete Menge an Tränenflüssigkeit ist schwer abzuschätzen, da ein Teil der Tränen durch die ableitenden Tränenwege abfließt und ein Teil verdunstet. Täglich wird nicht mehr als 1 Gramm Tränenflüssigkeit gebildet. Während des Schlafes wird so gut wie keine Tränenflüssigkeit produziert. Die Tränenproduktion beginnt in den ersten Lebenstagen des Menschen und hat ihren Höhepunkt bei Kindern und jungen Erwachsenen. Mit zunehmendem Lebensalter geht die Produktion zurück. Dies kann zu trockenen Augen führen, was aber mit Tränenersatzflüssigkeiten in Tropfenform ausgeglichen werden kann. Eine Störung der Produktion der Tränenflüssigkeit kann im Extremfall zur Schädigung der Hornhaut bis
hin zur Erblindung führen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Augenarzt senken dieses Risiko.
(Quelle: www.wikipedia.org)