ADAC: Regelmäßig zum „Augen-TÜV“
Früher oder später lassen die Augen bei jedem nach. Auch bei Menschen, die keine Brille brauchen, sinkt die Sehschärfe nachts gegenüber der Tagessehschärfe um etwa 50%. Die Kontrastempfindlichkeit nimmt um die Hälfte ab. Fehlsichtige sind besonders von einer speziellen Nachtkurzsichtigkeit (Nachtmyopie) betroffen, diese lässt sich aber mit entsprechenden Gläserstärken ausgleichen. Auch Augenkrankheiten, wie der Graue Star, können zu schlechter Nachtsichtigkeit führen. Bei dieser altersbedingten Linsentrübung kann nur eine Operation helfen.
Die meisten Fälle von schlechtem Dämmerungssehen lassen sich mit einer Brille oder einer Therapie korrigieren. Daher kommt es nur ganz selten vor, dass man auf das Autofahren bei Dunkelheit verzichten muss. Eine der wenigen Ausnahmen
ist die Netzhauterkrankung Retinopathia pigmentosa, die zu völliger Nachtblindheit führt.
Der ADAC rät allen Kraftfahrern, regelmäßig zum „Augen-TÜV“ zu gehen.
Quelle: ADAC