LASIK OP- Verlauf der Operation und ihre Heilphase
Die Operation und Heilphase
Die Operation wird ambulant durchgeführt. Der Patient erhält vor der Operation eine Beruhigungs- und eine Schmerztablette. Zusätzlich wird das zu operierende Auge mit Tropfen betäubt. Das Auge wird dann mit einem Saugring fixiert und die Hornhaut wird so eingeschnitten, dass sich eine dünne Scheibe der Hornhaut zur Seite klappen lässt. Dann werden mit einem Kaltlichtlaser, dem Excimer-Laser, die tieferen Hornhautschichten modelliert. Bei Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut im Zentrum abgeflacht und bei Weitsichtigkeit wird das Zentrum ringförmig der Hornhaut abgetragen.
Bei der Korrektur einer Hornhautverkrümmung wird die Oberfläche der Hornhaut so abgetragen, dass sie der Kugelform angenähert wird. Nach der Korrektur der Hornhaut wird die zuvor zur Seite geklappte Hornhautscheibe wieder über die operierte Stelle gelegt und angedrückt. Die Scheibe haftet von selbst und schützt die Wunde. Nach einer Untersuchung wird das Auge mit einem durchsichtigen Verband abgedeckt und der Patient kann nach Hause gehen.
In den ersten Stunden nach der Operation tränt und reibt das Auge – die Sicht ist verschwommen. Der durchsichtige Verband kann bereits am nächsten Tag entfernt werden und der Patient sieht wieder annähernd normal. Um die Wundheilung zu fördern erhält der Patient Augentropfen, die in den Wochen nach der Operation regelmäßig angewendet werden müssen. Zusätzlich muss der Patient regelmäßig zur Nachuntersuchung erscheinen. Nach vier bis sechs Wochen ist in der Regel eine endgültige Stabilität des Sehvermögens erreicht.
Das Verfahren bietet keine Garantie auf ein brillenfreies Leben. Die Fehlsichtigkeit kann nach Monaten bis Jahren wieder leicht zunehmen und selbst bei optimalem Erfolg wird der Patient im Alter eine Lesebrille benötigen.