Venividi - Ärzte für Augenheilkunde
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Verschiedene Methoden für die Diagnose eines GlaukomsDie DiagnoseZur Festlegung der Diagnose eines Glaukoms stehen uns mehrere Methoden zur Verfügung. Da das Glaukom in den meisten Fällen mit einem erhöhten Augendruck einhergeht, ist die Messung des Augendrucks einer der wichtigsten Parameter. Es gibt zwei häufig verwendete Methoden: Entweder wird der Druck mit einem feinen Luftstrahl gemessen oder mit einem Tonometer, das sanft aufs Auge gedrückt wird. Der AugendruckDie Druckmessung liefert einen Wert für den Augendruck. Die Bewertung ist nicht ganz einfach und erfordert oft mehrfache Messungen über einen Zeitraum von Tagen oder Wochen. Grundsätzlich gilt ein Augendruck unter 20 mmHg – sofern keine weiteren Anzeichen für ein Glaukom vorliegen – als unbedenklich. Bei Werten zwischen 20 bis 24 mmHg sollten häufiger Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Bei Werten oberhalb 25 mmHg ist das Vorliegen und baldige Auftreten eines Glaukomschadens sehr wahrscheinlich. Das GesichtsfeldDie regelmäßige Vermessung des Gesichtsfeldes belegt eine beginnende oder bereits fortgeschrittene Glaukomschädigung. Die Untersuchung des Gesichtsfelds zeigt an, ob bereits ein funktioneller Sehnervenschaden – der sogenannte Gesichtsfeldausfall – eingetreten ist. Die SehnervenbeurteilungDie morphologische Untersuchung des Sehnervenschadens im Frühstadium erfolgt durch die traditionelle Fundusbeurteilung an der Spaltlampe oder mit Hilfe der Laserscanning-Fotografie, ein neuartiges, sehr nützliches Verfahren, um auch geringste Veränderungen und Schädigungen am Sehnervenkopf zuverlässig für Arzt und Patient sichtbar zu machen.
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