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Schielende Kinder werden eher ausgegrenzt

kindWie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, hat Prof. Daniel Mojon vom Kantonsspital St. Gallen in einer Studie festgestellt, dass Kinder mit einer Schielstellung der Augen von anderen Kindern eher ausgegrenzt werden als Kinder ohne einen Strabismus.

In seiner Studie befragte er 118 Kinder zwischen drei und zwölf Jahren, wen sie zu ihrer nächsten Geburtstagsparty einladen würden, mithilfe von Bildern schielender und nicht schielender vermeintlicher Zwillingspaare. Die schielenden Kinder wurden eindeutig benachteiligt.
Ein starkes Ausgrenzungsverhalten zeigte sich vor allem in der Altersgruppe der acht- bis zehnjährigen Studienteilnehmer. Die drei- bis vierjährigen Kinder hätten sich am wenigsten voreingenommen verhalten, die Sechs- bis Achtjährigen seien bereits „erkennbar zurückhaltender“ gewesen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung weiter. Prof. Mojon empfiehlt daher, dass eine operative Korrektur der Fehlstellung der Augen spätestens im 5. Lebensjahr erfolgen sollte.

Quelle: www.nzz.ch

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