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Hilfe bei Restless Legs-Syndrom

  Zehn Prozent aller Deutschen sind betroffen

 

Wer Nacht für Nacht wach liegt, gefährdet seine Gesundheit. „Die Weltgesundheitsorganisation WHO stellt Schlafstörungen auf eine Stufe mit koronarer Herzkrankheit, Diabetes mellitus oder Lungenkrebs“, sagt Schlafberater Markus Kamps. Besonders schwierig ist die Situation für Patienten mit dem sogenannten Restless Legs-Syndrom (RLS). Sie spüren nachts ein fortwährendes Ziehen in den Beinen und kommen deshalb nicht zur Ruhe. Zehn Prozent der Deutschen sind nach Angaben der Deutschen Restless Legs Vereinigung von dieser Erkrankung und ihren Folgen betroffen.

„Viele können selbst dann nicht schlafen, wenn sie mit Medikamenten behandelt werden“, erklärt Lilo Habersack, Vorstandsvorsitzende der RLS-Vereinigung, in der sich rund 4.500 Betroffene zusammengefunden haben. „Ihr Gehirn hat verlernt, sich auf die für den Schlaf nötigen Schwingungen einzustellen.“ An diesem Punkt setzt die Audiotherapie des Schlafsystems Inpulser an: Dabei werden über ein spezielles Gerät Töne in leicht unterschiedlichen Frequenzen gespielt. Das Hirn gleicht diese Unterschiede aus, pulsiert ruhiger und pendelt sich so auf den Schlafrhythmus ein.

Dass das Inpulser-System im nächtlichen Einsatz funktioniert, haben RLS-Patienten jetzt in einem großen Test überprüft. Uwe Storch, Erfinder der neuartigen Schlaftherapie, freut sich über eine Erfolgsquote von mehr als 70 Prozent bei dem Projekt, das in Zusammenarbeit mit der RLS-Vereinigung seit mehr als einem halben Jahr läuft.
Mehr dazu: www.inpulser.de

(djd/pt)

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