Venividi - Ärzte für Augenheilkunde Venividi - Ärzte für Augenheilkunde

Hauptnavigation (oben)

Unternavigation (seitlich)

Hornhautverkrümmung (Stabsichtigkeit)- das Sehen mit Hornhautverkrümmung

Stabsichtigkeit

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Menschen mit einer Hornhautverkrümmung sehen Gegenstände in der Nähe und in der Ferne verzerrt. Ein punktförmiger Gegenstand in der Natur wird in der Wahrnehmung als Strich auf der Netzhaut abgebildet. Ein Grund hierfür liegt meist bei der Hornhaut des Auges, die in solchen Fällen eher einem Ei als einer Kugel gleicht. Durch die unterschiedlichen Krümmungskurven wird das Licht z.B. in der Vertikalen stärker gebrochen als in der Horizontalen. Die Folge ist eine verzerrte Abbildung: so erscheint z. B. ein Punkt zu einem Strich oder "Stab" verzerrt, daher auch die Bezeichnung Stabsichtigkeit.

Der optische Ausgleich erfolgt durch den Ausgleich der Wölbung bzw. eine Annäherung der Hornhautoberfläche an eine Kugelform, so dass sich wieder alle Lichtstrahlen in einem Brennpunkt vereinigen.

Bei der Brille und Kontaktlinse erfolgt dies durch so genannte Zylindergläser, deren Lage vor dem Auge eine genau definierte Richtung haben muss. Deshalb wird der Korrekturwert bei Brillen oder Kontaktlinsen mit dem Wert des Zylinders in Dioptrien und die Lage der Zylinderachse in Winkelgraden angegeben. Im Brillenpass steht dann z. B. für den Zylinderwert: Zyl. -2,5 dpt, Achse 75°. Bei einer Operation wird die Brechkraft der Hornhaut verändert, um einen Optimalzustand zu erreichen.

Hornhautverkrümmung tritt oft in Kombination mit einer Kurz- oder Weitsichtigkeit auf, ihr Korrekturwert wird ebenso in Dioptrien angegeben.

Zusätzliche Informationen

Grafik_T_small

Deutsch (DE-CH-AT)Russian (CIS)English (United Kingdom)